Hier der Artikel als kleines Bild

Und hier der Text mit Korrektur 😉
Bürgermeisterwahl
(Korrekturen und Richtigstellungen sind ROT dargestellt)
Klipphausens unscheinbarer
(186 cm und 120 Kg sind nicht unscheinbar 😉
vierter Kandidat: Der Wähler muss auch mitarbeiten
Klipphausen entscheidet am 30. August darüber, wer der Gemeinde in den kommenden sieben Jahren vorstehen wird.
Quelle: Jan Woitas/dpa
Am 30. August wird ein neues Gemeindeoberhaupt gewählt. Kandidat Dirk Benkstein hat fünf Jahre für die AfD im Gemeinderat gesessen.
(5 Jahre AfD-Gemeinderat, davon 2 Jahre Vorsitzender der 1.Fraktion im Gemeinderat, seit 2024 mit einem Sitz der Liste BN24 immernoch dabei)
Seine Wiederwahl auf einer neuen Liste hat er deutlich verpasst. Sein Wahlkampf ist recht unscheinbar. Warum?
(Die Begründung gibts als Video auf www.klipphausen.info)
Von Uta Büttner
Klipphausen. Dirk Benkstein ist der vierte Bürgermeisterkandidat in Klipphausen. Der Sachsdorfer betreibt einen ungewöhnlichen Wahlkampf. Wahlplakate sieht man von ihm in der Gemeinde nicht. Warum?
In einem Video in den sozialen Medien erklärt der 58-Jährige, er meine, wenn er dann als Bürgermeister seine Lebenszeit investiere, für die Gemeinde seinen Kopf hinhalte, Tag und Nacht schufte, um die Millionen Schulden abzubauen und gleichzeitig die Entwicklung Klipphausens sicherzustellen, müsse der Wähler auch mitarbeiten. Wenn der Wähler sich auf seiner Webseite nicht informiere und zu den Veranstaltungen nicht komme, dann hätte dieser kein Interesse daran, erklärt Benkstein weiter.
Er betont zudem, dass er auch nicht unbedingt Bürgermeister werden wolle, sein Seelenheil hänge nicht daran. „Ich biete mich als Bürgermeister an, weil ich das Wissen habe, weil ich schon lange in diesem Geschäft bin – nicht Bürgermeister, sondern fürs Recht unterwegs.“
(Im Video auf www.klipphausen.info habe ich deutlich erklärt, warum ich nicht „Bürgermeister werden will…“. Weil es überheblich ist. Man bietet sich an und dann ist es Sache der Wähler, ob diese das Angebot annehmen. Der Kandidat hat nichts zu wollen. Als Bürgermeister ist dann deie Bürgerschaft der Dienstherr. Video gerne ansehen, es ist interessant was die Zeitung daraus machen möchte )
Ein Interview mit der Sächsischen Zeitung kam bislang nicht zustande, weil er sich, wie er mitteilte, noch im Ausland befinde. Beim SZ-Wahlforum am 20. August ab 19 Uhr im Groitzscher Hof wird er vermutlich auch nicht dabei sein, da er sich auf die Einladung bisher noch nicht gemeldet hat.
(Eine Einladung hatte ich bisher nicht erhalten, hier stimmt also auch der 1.Artikel nicht, wie erwartet )
Vier eigene Wahlveranstaltungstermine sind, beziehungsweise waren vorgesehen.
(…und finden noch statt, siehe Termine auf www.klipphausen.info) Allerdings, so schreibt Benkstein unter anderem auf seiner Webseite, Amtsträger und Presse seien nicht geladen.
Querelen mit der AfD – Neue Liste kam beim Wähler nicht an
Dirk Benkstein saß ab 2019 fünf Jahre als Parteiloser für die AfD im Gemeinderat. In dieser Zeit schlossen sich die damaligen drei AfD-Mandatsträger, darunter auch der jetzige Bürgermeisterkandidat Marcel Golz, zur ersten Fraktion in Klipphausen unter dem Namen Bürgernetz-Fraktion zusammen, deren Vorsitzender Benkstein war. Bei den Kommunalwahlen 2024 gründete Benkstein dann mit Bürgernetz 24 eine neue Liste – für die er nun auch als Bürgermeisterkandidat antritt –, nachdem es Ärger mit dem AfD-Kreisverband wegen der Verschiebung der Kandidaten-Aufstellungsversammlung gab, zu der unter anderem er und seine Frau, die damalige Bundestagsabgeordnete Barbara Benkstein, nicht anwesend sein konnten.
(Fast alle Listenmitglieder ! waren nicht anwesend, Weihnachtsurlaub. Wir waren in den Flitterwochen in Dubai. MdL Kirste und weitere Personen beschwerten sich über den Termin und verlangten Abänderung. Die Auslöser dieser Querelen haben mittlerweile die politische Bühne verlassen müssen.)
Ich biete mich als Bürgermeister an, weil ich das Wissen habe, weil ich schon lange in diesem Geschäft bin – nicht Bürgermeister, sondern fürs Recht unterwegs. (Text aus einem Video entlehnt)
Dirk Benkstein
Bürgermeisterkandidat in Klipphausen
Obwohl Benkstein bei der Kommunalwahl 2024 vermutlich aus taktischen Gründen dafür sorgte, dass ein Kandidat namens Gerold Mann auf der Bürgernetz24-Liste stand, den wahrscheinlich viele Wähler für den Altbürgermeister hielten, konnte seine Liste nur einen Sitz im Gemeinderat erringen.
(Die Briefwahl hat wiedereinmal alles verändert-Genau hier leigt das WahlBetrugsPotential ! Wählt NICHT per Briefwahl !)
Mit zehn Kandidaten war man angetreten. Der „falsche“ Gerold Mann bekam dabei mit 396 die meisten Stimmen, gefolgt von Ronny Heeger (287). Benkstein selbst kam auf 84 Stimmen und war damit Fünftplatzierter seiner Liste.
Der Erstplatzierte, Gerold Mann, hatte bereits vor der konstituierenden Gemeinderatssitzung mitgeteilt, dass er aus Alters- und Gesundheitsgründen das Ehrenamt nicht antreten könne.
(Korrekt. Der „Neue Gemeinderat“ wurde bis heute nichteinmal vereidigt.Kein Wort in der SZ davon, dass Altbürgermeister Gerold Mann bei unserer Wahl-Veranstaltung anwesend war und auch zu unserer Aufstellungsversammlung anwesend war und mich unterstützt hat)
Finanzierung großer Ziele unklar
Trotz der Querelen mit dem AfD-Kreisverband sei Benkstein weiterhin Unterstützer und Wähler der AfD – und zwar seit 2014, was sich nicht ändere. Unter anderem sagt er in einem Video, seiner Meinung nach sei die AfD durchaus demokratisch. Die AfD-Liste in Klipphausen schien jedoch froh zu sein, dass Benkstein nicht auf ihrer Liste im Jahr 2024 stand.
(Falschbehauptung. Die AfD-Liste wurde durch mich persönlich aufgestellt im Auftrage des KV. Siehe eigenen SZ-Artikel: „AfD nennt erste Namen zur Wahl“, hier der Text dazu: Langer Text, ist aber bis heute selbe Problematik !
Klipphausen. Die Gemeinderatswahl in Klipphausen im nächsten Jahr wirft seine langen Schatten voraus. Die AfD hat bereits eine vorläufige Kandidatenliste für 2024 veröffentlicht. Unter den bisherigen acht Kandidaten befindet sich auch die Bundestagsabgeordnete Barbara Lenk aus Sachsdorf. „Die Gemeinde ist meine Heimatgemeinde, der ich mich verbunden fühle. Unserer Gemeinde geht es deutlich schlecht. Durch meine Kandidatur für den Gemeinderat setze ich mich als MdB zusätzlich aktiv für das Wohl der Menschen vor Ort ein“, erklärte die 40-Jährige. Es sei höchste Zeit für Veränderungen.
Aktuell ist die AfD-Liste mit drei Gemeinderatsmitgliedern in Klipphausen vertreten. Dirk Benkstein, Marcel Golz und Joachim Dachsel haben sich zudem zu einer Fraktion zusammengeschlossen. Bei den Kommunalwahlen 2019 haben die Drei so viele Stimmen gesammelt, dass auch vier Sitze von der AfD hätten besetzt werden können. Dazu meinte Benkstein, „die Leute hatten Angst vor Repressalien. Wie wir heute wissen, durchaus zurecht. Wir haben auch als Fraktion seit 2019 gelernt, Strukturen erkannt und die Arbeitsweise des Gemeinderates studiert.“ Gleichzeitig habe sich die Fraktion in Sachen Verwaltung, Recht, Soziales, Behördenarbeit weitergebildet und zudem Gemeindemitglieder mitgeschult, die Interesse an einer Tätigkeit als Gemeinderat ab 2024 haben.
Neben den drei Männern, die im nächsten Jahr wieder zur Wahl antreten werden, wollen auch Ferdinand Shaolin aus Weitzschen, der Sachsdorfer Dirk Mierwald, Normen Stecker aus Riemsdorf und Helga Bulgrin aus Klipphausen kandidieren. Sie sind bereits auf der Webseite der Bürgernetz-Fraktion aufgelistet. Finanzielle Sorgen und mangelnde Transparenz
Die Bürgernetz-Fraktion werbe bereits seit Ende vorigen Jahres für neue Gemeinderäte, „weil die derzeitige Alträtekonstellation viele Probleme und vor allem gewaltige Schulden und sozialen Zwist produziert hat“, erklärte Benkstein. Probleme, die durch Projekte wie Glasfaser, Schulbau und Gewerbegebietserweiterungen entstanden seien. Zudem habe es Mauscheleien bei Bauvorhaben, ein heimlicher Grundstückstausch oder die Unfrieden stiftende Wassersatzung Triebischtal gegeben. „Der Fehler liegt im Gemeinderat. Persönliche Interessen, ständige Weiterverschuldung, nahezu komplett fehlende Information der Öffentlichkeit über Gemeinderatsarbeit sowie bereits Einflussnahme und Bedrohung von Gemeinderatsmitgliedern sind an der Tagesordnung“, sagte Benkstein. Die heutige finanziell schlechte Lage und die sozialen Zerwürfnisse seien Folgen der unverantwortlichen, teils überheblichen eigenbrötlerischen und volksfernen Arbeit des Gemeinderates, meinte er weiterhin. Zudem bemängelte er, „das Prinzip der Öffentlichkeit aller Sitzungen wurde nahezu komplett ausgehebelt, der Bürger wird getäuscht. Die Gemeinde wird derzeit völlig zergliedert, die Bürger sind finanziell überlastet, das Vertrauen in die Verwaltung geht gegen null. Der ländliche Charakter der Gemeinde wird abgeschafft, Industriegebiete sollen Klipphausen umschließen.“
Die Ziele für die Wahl 2024 in Klipphausen seien neue, bestens geschulte Gemeinderäte aller Gewerke und Schichten mit einer Mehrheit im Gemeinderat. Unter anderem will die AfD dann dafür sorgen, dass alle Sitzungen aufgezeichnet werden, sodass jederzeit jeder Bürger diese nachvollziehen kann. Bisher hat sich der Gemeinderat immer wieder dagegen ausgesprochen. Ein weiteres Ziel sei die Organisation einer Veranstaltung, bei der die Kommunalverwaltung und der Bürgermeister einen Rechenschaftsbericht vorlegen und die Bürger dazu Fragen stellen können. Zudem sollen Gemeinderäte zukünftig öffentlich vereidigt werden und sich ihrer Verantwortung und Haftung bewusst sein. Der aktuelle Gemeinderat habe im Grunde versagt und müsse 2024 ersetzt werden, meinte Benkstein.
Text Ende)
Beim aktuellen Wahlkampf fällt Benkstein vor allem durch Kritik an den anderen Kandidaten auf.
(Natürlich tue ich das. Für Kritik an meiner Person sind die anderen Kandidaten zuständig)
Er selbst sehe sich als geeignet. So habe er – so sagt er es in einem Video – vier abgeschlossene Berufsausbildungen. Als Erstausbildung habe er Installateur Gas/Wasser gelernt. Anfang der 90er Jahre habe er ein Technikerstudium begonnen, welches er nach vier Jahren als Techniker im Bereich Verfahrenstechnik abgeschlossen habe. Sein Hauptaugenmerk habe dabei auf Bau- und Verwaltungsrecht sowie Naturschutz und alternativen Energiequellen gelegen.
Danach habe er als Honorardozent in den Bereichen IT und Kommunikation gearbeitet. Parallel dazu sei er 20 Jahre Prüfer bei der IHK Dresden gewesen. Geprüft habe er dabei IT, Fachinformatik, Systemintegration und Anwendungsentwicklung. Seit 2014 betreibe er ein eigenes Büro für Bürger auf den Gebieten Verwaltungs-, Zivil- und Strafrecht. Wissen in der Kommunalarbeit beziehe er aus verschiedensten Besuchen von Gemeinde- und Stadtratssitzungen hauptsächlich in ostdeutschen Bundesländern.
(Die SZ hat vergessen, dass wir mehrere Jahre Schulungen organisiert und uns ständig weitergebildet haben, Schulungsmaterial zur Verfügung gestellt und organisiert haben )
Vor allem kritisiert Benkstein die Intransparenz seitens der Verwaltung und die hohen Schulden der Gemeinde. Seine – unter anderen – erklärten Ziele als Bürgermeister seien, Steuern und Abgaben sofort zu senken. Zudem möchte er rund um Schulen und Kindergärten alles kostenfrei anbieten, einschließlich Schulmaterial, Mittagessen, Besuche wie Kino, Zirkus, Rummeloder Naturwanderungen. Wie er das finanzieren möchte, dazu war auf seinen Medien bisher nichts zu finden. (Freikarten für unsere Kinder in Zirkus, Rummel, Kino, etc. ? Soetwas erwarte ich vom Bürgermeister selbst bereitgestellt. Das verhandelt man mit dem Anbieter und organisiert soetwas, ohne dass Kosten für den Bürger entstehen. Wie wir Mittel freigeben könne für Steuersenkungen ? Ist diese Frage ernst gemeint ? Sinnfreie Millionen-Projekte stoppen, Windkraftschrott stoppen, Ackerversiegelung stoppen, Knöfel-CDU-Filz ausmisten, Verwaltung verteilen und verkleinern, Bürgergeldempfänger der Gemeinde zur gemeinnützigen Arbeit einteilen, so Kosten sparen. Bauern stärken, Gemeinschaft stärken, Jugend fördern. AfD-Bashing sofort beenden, ordentlich ausgebildete Leute in die Verwaltung und an exponierte Stellen setzen, in der Sache für den Bürger arbeiten alle Gruppierungen und Parteien zusammen. Konkurrenzgerangel beenden.)
Hinweis in eigener Sache: Da Dirk Benkstein bislang nicht für ein Interview zur Verfügung stand, konnte leider kein Foto von ihm für dieses Porträt entstehen.
(Falsch. Erstens ist der obige Text kein Portait von mir, bei aller Liebe 😉 Zweitens wurde ein Interview mit der SZ heute abgelehnt, weil es „zu kurzfristig bis zum 20.August“ sei. Weitere Interview-Anfragen liegen aber schon vor, man hört sich also in den nächsten Tagen sicher 😉

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